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Ägyptischer Basar und Eminönü: Gewürze, Kaffee, Fähren

Die historische Halbinsel29. Mai 20265 Min. Lesezeit

Ägyptischer Basar und Eminönü: Gewürze, Kaffee, Fähren

Der Ägyptische Basar ist nicht der Große Basar, und das ist gut so. Der Große Basar ist ein Labyrinth aus viertausend Läden; der Ägyptische Basar ist eine einzige L-förmige Halle. Verlaufen ist unmöglich, der Rundgang dauert eine halbe Stunde, und verkauft wird vor allem Essbares.

Anfahrt. Von Galata über die Brücke laufen — fünfzehn Minuten, und die Brücke selbst ist ein Ausflug. Der Basar liegt an ihrem anderen Ende, neben der Neuen Moschee.

Was man kauft. Gewürze, Nüsse, Lokum, Trockenfrüchte, Tee, türkischen Kaffee, Käse. Die Preise sind vernünftiger als im Großen Basar, aber die Läden nahe den Toren rechnen mit Touristen — gehen Sie weiter hinein, in der Mitte ist dasselbe billiger.

Handeln gilt auch hier, aber maßvoll. Fragen Sie nach dem Kilopreis, nicht nach hundert Gramm; kleine Mengen sind überproportional teuer.

Zum Safran. Die meisten orangefarbenen Fäden, die im Fenster als „Safran" liegen, sind Färberdistel und kosten ein Vierzigstel von echtem Safran. Echter Safran ist teuer; billiger ist keiner. Wir erwähnen es nicht, weil jemand lügt, sondern weil es niemand von sich aus sagt.

Außerhalb des Basars. Das ist der bessere Teil. In den Straßen ringsum sitzen Kaffeeröster, Kräuterhändler, Küchenausstatter und Kupferschmiede — hier kaufen die Istanbuler wirklich ein. Die Schlange vor dem berühmten Kaffeeröster sieht lang aus und geht schnell.

Die Anlegestelle Eminönü liegt direkt gegenüber. Von dort fahren die Fähren nach Kadıköy, Üsküdar und den Bosporus hinauf. Nach dem Basar eine zu nehmen ist der beste Abschluss des Tages.

Kein Ruhetag, aber sonntags ist der Basar geöffnet, während die meisten Läden ringsum geschlossen sind.